Zwischen den Finsternissen

1–2 Minuten

Zwischen den Welten ,Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl gerade auch,als würde im Außen nicht wirklich etwas vorangehen. Als würden Dinge, die uns bisher Halt oder Orientierung gegeben haben, plötzlich nicht mehr so greifen wie gewohnt.Wir befinden uns in einer besonderen Zeit zwischen zwei Finsternissen und für mich fühlt sie sich wie eine Art Nulllinie an.Nicht unbedingt angenehm. Vielleicht kommen alte Gefühle noch einmal hoch. Vielleicht entsteht Unruhe, Leere oder das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Und vielleicht warten wir darauf, dass sich endlich irgendwo im Außen eine neue Tür öffnet.Doch was, wenn es gerade gar nicht darum geht?Was bleibt, wenn das Außen für einen Moment stiller wird? Was trägt mich, wenn im Außen gerade nichts trägt?Für mich fühlt sich diese Zeit nach tiefer Reinigung an. Nicht danach, noch mehr zu tun, noch schneller eine Lösung zu finden oder sofort zu wissen, wie es weitergeht. Sondern eher danach, still zu werden. Zu fühlen. Da sein zu lassen, was da ist. Und wieder bei sich selbst anzukommen.Vielleicht müssen wir gerade gar nicht wissen, was als Nächstes kommt.Vielleicht dürfen wir für einen Moment einfach in diesem Dazwischen sein. Und dann zeigt sich die nächste Tür möglicherweise genau dann, wenn wir aufhören, sie mit aller Kraft öffnen zu wollen. Vertraue dem Dazwischen. Auch dort geschieht etwas. Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in das Wochenende 🌃🥰darf wie immer gerne geteilt werden Antje