Vollmond · Raunächte · Zwischen den WeltenIn diesen Raunächten nehme ich die Energien ungewöhnlich intensiv wahr –und doch ganz anders als noch vor einem Jahr.Es fühlt sich an, als hätte sich etwas Grundlegendes verschoben.Viele spüren gerade, dass das Außen nicht mehr trägt wie früher.Nicht aus Mangel, sondern weil etwas Tieferes ruft.Vielleicht geht es jetzt weniger darum, Wahrheiten nach außen zu vertretenund mehr darum, die eigene Wahrheit überhaupt erst zu fühlen.Diese Zeit legt Rollen frei.Nicht um sie zu verurteilen, sondern um zu erkennen,wo wir noch funktionieren, erklären, aushalten –statt einfach zu sein.Ich erlebe, dass der Körper bei vielen mitgeht:Kopfschmerzen, Druck, Müdigkeit, emotionale Wellen.Nicht als Fehler, sondern als Zeichen von Bewegung.Als würde etwas Altes ausklingen,während das Neue noch keine Worte hat.Vielleicht ist das gerade die Einladung dieses Vollmondes:die eigene Stille zu halten.Die eigene Wärme zu leben.Auch – und gerade – wenn andere anders schwingen.Nicht alles muss geteilt werden.Nicht alles muss verstanden werden.Manches darf einfach da sein.🤍